Merken An meinem ersten verregneten Herbstnachmittag in einer winzigen Londoner Küche kramte ich nach etwas Tröstlichem und fand ein altes Marmeladenglas neben einer Packung Butter. Ich hatte keine Ahnung, dass diese zufällige Kombination zu meinem Lieblingskeks werden würde. Der Duft von gerösteter Butter füllte die ganze Wohnung, und als ich den ersten Keks probierte – noch warm, mit dem süß-säuerlichen Himbeer-Wirbel in der Mitte – wusste ich, dass ich auf etwas Besonderes gestoßen war. Seitdem backe ich diese Kekse mindestens zweimal im Monat. Sie sind einfach, ehrlich und unwiderstehlich.
Ich erinnere mich, wie meine Nachbarin einmal an die Tür klopfte, angelockt vom Butterduft, der durchs Treppenhaus zog. Sie blieb eine Stunde, wir tranken Tee, und sie erzählte mir von ihrer Oma in Cornwall, die ähnliche Kekse gebacken hatte. Wir aßen fast ein Dutzend zusammen. Seitdem backe ich immer eine Portion extra, falls jemand vorbeischaut. Es ist seltsam, wie Essen Menschen zusammenbringt, selbst Fremde.
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Ingredients
- Ungesalzene Butter (225 g, weich): Das Herz des Shortbreads, sie muss wirklich weich sein, sonst wird der Teig klumpig und du kämpfst unnötig.
- Puderzucker (60 g): Gibt dem Keks diese seidige Textur, normaler Zucker macht ihn körnig und das willst du nicht.
- Vanilleextrakt (1 TL): Ich nehme echte Vanille, kein Aroma, der Unterschied ist gewaltig und du schmeckst es sofort.
- Mehl (250 g): Normales Weizenmehl reicht völlig, zu viel Kneten macht es zäh, also nur kurz mischen.
- Salz (1/4 TL): Hebt die Butter hervor und macht den süßen Geschmack runder, nicht weglassen.
- Himbeermarmelade (100 g): Ich bevorzuge eine mit ganzen Fruchtstücken, sie bringt Säure und Farbe rein.
- Kristallzucker (2 EL, optional): Zum Bestäuben nach dem Backen, gibt einen zarten Glanz und leichten Crunch.
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Instructions
- Ofen vorbereiten:
- Heize den Ofen auf 175 Grad Celsius vor und lege zwei Backbleche mit Backpapier aus. So kleben die Kekse nicht fest und du sparst dir später das Schrubben.
- Butter und Zucker aufschlagen:
- Schlage die weiche Butter mit dem Puderzucker in einer großen Schüssel mit dem Handrührer etwa 2 bis 3 Minuten cremig, bis die Masse richtig hell und luftig ist. Das ist der Moment, wo die Magie beginnt.
- Vanille einrühren:
- Gib die Vanille dazu und mixe kurz durch. Der Duft allein ist schon ein Gedicht.
- Mehl und Salz unterheben:
- Vermische Mehl und Salz in einer separaten Schüssel und gib sie nach und nach zur Buttermasse. Rühre nur so lange, bis gerade kein loses Mehl mehr zu sehen ist, nicht länger.
- Teig formen und kühlen:
- Forme den Teig auf einer leicht bemehlten Fläche zu einer Rolle von etwa 4 cm Durchmesser. Wickle sie fest in Frischhaltefolie und lasse sie mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen, sie muss richtig fest werden.
- Teigrolle schneiden:
- Schneide die gekühlte Rolle mit einem scharfen Messer in etwa 6 mm dicke Scheiben. Lege sie mit etwas Abstand auf die vorbereiteten Bleche.
- Mulden eindrücken:
- Drücke mit der Rückseite eines Teelöffels vorsichtig eine kleine Mulde in die Mitte jedes Kekses. Nicht zu tief, sonst bricht der Rand beim Backen.
- Marmelade einfüllen:
- Gib etwa einen halben Teelöffel Himbeermarmelade in jede Mulde. Weniger ist mehr, sonst läuft sie über und brennt auf dem Blech an.
- Backen:
- Backe die Kekse 12 bis 15 Minuten, bis die Ränder leicht goldbraun sind. Die Mitte bleibt hell, das ist richtig so.
- Abkühlen lassen:
- Lasse die Kekse 5 Minuten auf dem Blech ruhen, dann hebe sie vorsichtig auf ein Kuchengitter. Sie sind noch weich und zerbrechlich, Geduld zahlt sich aus.
- Bestäuben:
- Wenn die Kekse vollständig ausgekühlt sind, kannst du sie optional mit etwas Kristallzucker bestäuben. Das gibt ihnen den letzten Schliff.
Merken Letztes Jahr zu Weihnachten füllte ich kleine Blechdosen mit diesen Keksen und verschenkte sie an Freunde. Eine Freundin rief mich Tage später an und sagte, sie hätte die ganze Dose an einem Abend allein gegessen und sich kein bisschen schuldig gefühlt. Das war das schönste Kompliment. Seitdem backe ich immer doppelte Portionen, eine zum Teilen, eine zum Horten.
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So bewahrst du sie richtig auf
Die Kekse halten sich in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur bis zu einer Woche, manchmal sogar länger. Ich lege immer ein Stück Backpapier zwischen die Schichten, damit die Marmelade nicht an anderen Keksen klebt. Wenn du sie länger aufheben möchtest, friere sie ohne Zuckerbestäubung ein und taue sie bei Bedarf langsam auf. Der Geschmack bleibt komplett erhalten, als wären sie frisch gebacken.
Variationen die ich liebe
Ich habe schon Aprikosenmarmelade, schwarze Johannisbeere und sogar Zitronencurd probiert, alles funktioniert wunderbar. Einmal habe ich eine Prise Zitronenschale in den Teig gerieben, das hat dem Ganzen eine frische, fast parfümierte Note gegeben. Ein Freund von mir macht sie mit Blaubeermarmelade und einer Prise Zimt, auch das ist unglaublich gut. Trau dich ruhig, mit Aromen zu spielen, der Teig verträgt fast alles.
Was du sonst noch wissen solltest
Diese Kekse sind ideal für Teepartys, Nachmittagskaffee oder wenn du einfach etwas Selbstgemachtes im Haus haben möchtest. Sie sehen elegant aus, ohne dass du stundenlang in der Küche stehen musst. Ich backe sie oft samstags morgens, dann duftet die ganze Wohnung und der Tag fühlt sich schon gewonnen an.
- Verwende immer echte Butter, keine Margarine, der Geschmack ist unvergleichlich.
- Ein scharfes Messer beim Schneiden verhindert, dass der Teig bröselt oder zusammengedrückt wird.
- Lass die Kekse wirklich komplett auskühlen, bevor du sie stapelst, sonst kleben sie zusammen.
Merken Diese Kekse sind für mich mehr als nur ein Rezept, sie sind ein Ritual geworden, das mich erdet. Ich hoffe, sie bringen dir genauso viel Freude wie mir.
Rezept FAQ
- → Wie lange können die Plätzchen aufbewahrt werden?
In einem luftdichten Behälter bei Raumtemperatur bleiben die Himbeer-Mürbeteigplätzchen bis zu einer Woche frisch. Die Marmeladefüllung sorgt dafür, dass sie auch nach einigen Tagen noch schön weich und saftig bleiben.
- → Kann ich andere Marmeladen verwenden?
Ja, Sie können Himbeermarmelade durch Ihre Lieblingsmarmelade ersetzen. Erdbeere, Brombeere, Aprikose oder Schwarzwurzel funktionieren hervorragend. Für eine herzhafte Variante können Sie auch Orangenmarmelade verwenden.
- → Warum muss der Teig gekühlt werden?
Das Kühlen für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank festigt den Teig und erleichtert das Schneiden in gleichmäßige Scheiben. Ohne Kühlung würde der weiche Teig verformt werden und die Plätzchen würden ihre Form beim Backen verlieren.
- → Kann ich den Teig im Voraus zubereiten?
Absolut. Der fertig geformte Teig-Rollform kann bis zu 3 Tage im Kühlschrank oder bis zu 3 Monate im Gefrierschrank aufbewahrt werden. Lassen Sie ihn vor dem Schneiden einfach 15-20 Minuten bei Raumtemperatur weich werden.
- → Wie vermeide ich, dass die Marmelade herausläuft?
Füllen Sie nur etwa einen halben Teelöffel Marmelade in jede Vertiefung - zu viel Füllung kann während des Backens herauslaufen. Die Marmelade sollte sich in der kleinen Mulde sammeln und nicht über den Rand hinausgehen.
- → Kann ich den Teig ohne Elektromixer zubereiten?
Ja, Sie können Butter und Zucker manuell mit einem Holzlöffel verrühren, bis sie cremig und hell sind - es dauert nur etwas länger, etwa 3-5 Minuten anstatt 2-3 Minuten mit dem Mixer.