Merken Die Küche roch nach Butter und Parmesan, als meine Nachbarin mir durch die offene Tür zurief, ob ich etwa zwei Gerichte gleichzeitig koche. Ich lachte und erklärte, dass ich Lasagne und Alfredo in einem Gericht vereint habe. Sie kam herüber, kostete und meinte nur: Das musst du mir aufschreiben. Seitdem ist diese Chicken Alfredo Lasagna mein Geheimtipp für alle, die cremige Pasta lieben, aber Tomatensoße mal eine Pause gönnen wollen.
Als ich dieses Gericht zum ersten Mal für meine Familie machte, war ich nervös, weil meine Schwiegermutter eine eingefleischte Lasagne-Puristin ist. Sie nahm einen Bissen, schwieg einen Moment und nickte dann anerkennend. Später flüsterte sie mir zu, dass sie das Rezept haben möchte, aber bitte niemandem erzählen würde, dass sie eine weiße Lasagne mag. Seitdem bringe ich sie ihr einmal im Monat vorbei.
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Zutaten
- 3 Tassen gekochte Hähnchenbrust (zerkleinert oder gewürfelt): Ich verwende oft Resthähnchen vom Vortag oder kaufe ein fertiges Grillhähnchen, das spart Zeit und bringt zusätzliches Aroma.
- 12 Lasagneplatten (normal oder ofenfertig): Ofenfertige Platten sind praktisch, aber ich koche die normalen lieber kurz vor, damit sie sich besser schichten lassen und nicht zu viel Flüssigkeit aufsaugen.
- 2 Tassen frischer Babyspinat (grob gehackt): Der Spinat gibt eine frische Note und verschwindet fast unsichtbar in der Füllung, perfekt für alle, die Grünzeug mögen, ohne es zu sehr zu bemerken.
- 1 mittelgroße Zwiebel (fein gewürfelt): Sie bildet die aromatische Basis und wird so zart, dass man sie kaum noch spürt, aber ihr Geschmack bleibt.
- 3 Knoblauchzehen (gehackt): Frischer Knoblauch ist hier ein Muss, er verleiht der Ricotta-Mischung diese typische italienische Tiefe.
- 4 Tassen Alfredo-Sauce (fertig oder selbstgemacht): Selbstgemacht schmeckt natürlich besser, aber an hektischen Abenden greife ich zur gekauften Variante und pimpe sie mit etwas Muskatnuss auf.
- 2 Tassen Ricotta (Vollfett): Die cremige Basis jeder guten Lasagne, ich mische immer ein Ei darunter, damit die Schichten beim Schneiden gut zusammenhalten.
- 2 Tassen geriebener Mozzarella: Er sorgt für diese herrlichen Käsefäden und die goldene Kruste obendrauf.
- 1 Tasse geriebener Parmesan: Sein nussiger, salziger Geschmack rundet alles ab und gibt der Oberfläche beim Backen diese knusprige Note.
- 1 großes Ei: Es bindet die Ricotta-Mischung und verhindert, dass alles beim Servieren auseinanderfällt.
- 1 Teelöffel getrocknete italienische Kräuter: Eine fertige Mischung aus Basilikum, Oregano und Thymian ist praktisch und schmeckt immer stimmig.
- 1/2 Teelöffel Salz und 1/4 Teelöffel schwarzer Pfeffer: Ich salze vorsichtig, weil Parmesan und Alfredo-Sauce schon salzig sind.
- 2 Esslöffel frische Petersilie (gehackt, optional): Ein Hauch Grün zum Schluss macht optisch viel her und frischt den Geschmack auf.
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Anleitung
- Ofen vorbereiten:
- Den Backofen auf 190 Grad Celsius vorheizen und eine 23x33 cm große Auflaufform leicht einfetten. So klebt später nichts fest und das Herausnehmen der Portionen gelingt mühelos.
- Nudeln kochen (falls nötig):
- Wenn du normale Lasagneplatten verwendest, koche sie nach Packungsanweisung al dente, gieße sie ab und lege sie flach aus, damit sie nicht aneinanderkleben.
- Gemüse anbraten:
- In einer Pfanne bei mittlerer Hitze die Zwiebel in etwas Olivenöl etwa 3 bis 4 Minuten glasig dünsten, dann den Knoblauch hinzufügen und eine Minute mitbraten. Den Spinat unterrühren und etwa 2 Minuten zusammenfallen lassen, dann vom Herd nehmen und leicht abkühlen lassen.
- Ricotta-Mischung herstellen:
- In einer Schüssel Ricotta, Ei, die Hälfte des Parmesans, italienische Kräuter, Salz und Pfeffer verrühren, dann die abgekühlte Spinatmischung unterheben. Diese Masse wird schön cremig und hält die Lasagne zusammen.
- Erste Schicht Sauce:
- Eine halbe Tasse Alfredo-Sauce auf den Boden der vorbereiteten Form streichen, das verhindert Ankleben und sorgt für einen saftigen Boden.
- Erste Lage schichten:
- Vier Lasagneplatten auf die Sauce legen, die Hälfte der Ricotta-Spinat-Mischung darauf verteilen, die Hälfte des Hähnchens darüberstreuen, mit einer Tasse Alfredo-Sauce beträufeln und mit etwa zwei Dritteln einer Tasse Mozzarella bestreuen.
- Zweite Lage schichten:
- Wieder vier Nudeln auflegen, die restliche Ricotta-Spinat-Mischung verteilen, das übrige Hähnchen darauf geben, eine weitere Tasse Alfredo-Sauce und nochmals zwei Drittel Tasse Mozzarella darüberstreuen.
- Letzte Schicht vollenden:
- Die letzten vier Platten auflegen, die restliche Alfredo-Sauce gleichmäßig verteilen und mit dem übrigen Mozzarella und Parmesan großzügig bedecken.
- Backen:
- Die Form mit Alufolie abdecken und 30 Minuten backen, dann die Folie entfernen und weitere 20 bis 25 Minuten backen, bis alles blubbert und oben goldbraun ist.
- Ruhen lassen und servieren:
- Die Lasagne 10 bis 15 Minuten ruhen lassen, damit die Schichten sich setzen und sich saubere Stücke schneiden lassen. Mit frischer Petersilie garnieren und genießen.
Merken Einmal brachte ich diese Lasagne zu einem Potluck mit Freunden, und als ich die Form öffnete, wurde es still am Tisch. Jemand sagte: Das riecht wie Urlaub in Italien, und ein anderer meinte: Oder wie das beste Comfort Food ever. Beide hatten recht, und seitdem werde ich bei jedem Treffen gefragt, ob ich bitte wieder die weiße Lasagne mitbringe.
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Perfekte Konsistenz erreichen
Die richtige Sauce-Menge ist der Schlüssel zu einer saftigen, aber nicht suppigen Lasagne. Ich verteile die Alfredo-Sauce gleichmäßig über alle Schichten und spare nicht an den Rändern, weil die Nudeln dort sonst hart werden. Wenn die Lasagne nach dem Backen noch etwas flüssig aussieht, keine Panik: Beim Ruhen dickt alles nach und die Konsistenz wird perfekt. Falls du merkst, dass deine Sauce zu dünn ist, rühre vor dem Schichten einen Esslöffel Mehl oder etwas mehr Parmesan ein.
Variationen und Anpassungen
Ich habe diese Lasagne schon mit Grünkohl statt Spinat gemacht, weil ich den im Kühlschrank hatte, und es funktionierte hervorragend. Auch Pilze passen gut, einfach mit der Zwiebel anbraten. Für eine noch reichhaltigere Version kannst du gebratenen Speck zwischen die Schichten legen, aber dann wird es wirklich dekadent. Wer es leichter mag, kann die Hälfte der Ricotta durch Hüttenkäse ersetzen und fettreduzierte Milchprodukte verwenden.
Aufbewahrung und Vorbereitung
Das Tolle an dieser Lasagne ist, dass sie sich wunderbar vorbereiten lässt. Ich schichte sie oft morgens, decke sie ab und stelle sie in den Kühlschrank, dann schiebe ich sie abends direkt in den Ofen und verlängere die Backzeit um etwa 10 Minuten. Reste halten sich gut vier Tage im Kühlschrank und lassen sich portionsweise einfrieren. Zum Aufwärmen einfach bei 160 Grad im Ofen oder vorsichtig in der Mikrowelle erwärmen, damit der Käse nicht austrocknet.
- Eingefroren hält sich die Lasagne bis zu drei Monate, am besten vor dem Backen einfrieren.
- Beim Aufwärmen einen Esslöffel Wasser oder Sahne über jede Portion geben, das hält sie saftig.
- Serviere dazu einen knackigen grünen Salat und Knoblauchbrot, dann hast du ein komplettes Menü.
Merken Diese Lasagne ist mehr als nur ein Abendessen, sie ist ein Versprechen, dass es heute gemütlich wird. Hol dir ein Stück, setz dich hin und genieße jeden cremigen Bissen.